Traumziel Saint Lucia- Die Karibik Insel mit allen Sinnen entdecken

  • Bereist im Herbst 2018.

  • Enthält Werbung. In diesem Blog-Beitrag berichte ich von einer unbezahlten Pressereise nach Saint Lucia.

Ausblick auf Soufriere Saint Lucia

Dichter Regenwald, karibisches Lebensgefühl und traumhafte Strände. In diesem Artikel nehme ich euch mit auf eine Reise über die Trauminsel Saint Lucia in der Karibik.

Ein Hotel zum Träumen: Das Sugar Beach Resort

Rhythmisch prasselt der Regen aufs Dach meiner Terrasse, bringt das dichte Grün des Regenwaldes zum Schwingen und dämpft alle anderen Geräusche. Selbst die Pfeiffrösche, die mich in den ersten Nächten um den Schlaf gebracht haben, kann ich nun nicht mehr hören. Wie Vögel auf Speed klingen die nur Fingernagel großen Tiere, die von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang die ganze Insel in ihr Pfeifkonzert tauchen. Ich trinke den letzten Schluck meines Kakaos, natürlich aus Inselschokolade, und tauche in den Pool, der für die nächsten Tage nur mir gehört. Um mich herum nichts als Regenwald, links und rechts davon die Pitons, die Wahrzeichen Saint Lucias. Wie in einem Kessel liegt das Sugar Beach Resort zwischen den beiden zuckerhut-förmigen Bergen. Rechts der Petit Piton, dessen steile Wände nur von erfahrenen Kletterern bezwungen werden können, links der Gros Piton. Gut vier Stunden dauert der Weg nach oben. Sofort verwerfe ich den Gedanken wieder. Zu schlecht ist meine Kondition, zu schlecht ist auch das Wetter, das den anspruchsvollen Pfad schnell in eine gefährliche Rutschbahn verwandeln kann.

Villa Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia
Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia
Strand Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia

Nach einer gut anderthalbstündigen Fahrt von Martinique über das raue Meer, haben wir gestern Saint Lucia mit der Fähre erreicht. Eine lange Schlange an der Passkontrolle und ein dringend notwendiges Piton-Bier in der kleinen Kneipe „Hardest Hard“ in Castries später, saßen wir im Bus Richtung Süden.

Hütten am Hafen von Castries Saint Lucia
Kneipe Hardest Hard Castries Saint Lucia
Piton Bier Saint Lucia

Über enge, kurvige Straßen fuhr uns David hinein in die Nacht. In mir tobte ein Kampf zwischen Müdigkeit und dem Wunsch, nichts vom Weg verpassen zu wollen. Gebannt starrte ich hinaus ins Dunkel, versuchte Umrisse zu erkennen und gleichzeitig die aufkommende Übelkeit zu unterdrücken. Kurve folgte auf Kurve. Ewig. Für eine Strecke von 40 Kilometern brauchten wir 2 Stunden.

Fahrer vor Bus

Nicht nur ein toller Fahrer sondern auch ein wunderbarer Mensch: David.
Durch die auftauchenden Lichtern des Sugar Beach Resorts kehrten auch meine Lebensgeister zurück. Mit einer Kokosnuss in der Hand fand ich mich wenige Augenblicke später in meiner Villa im Regenwald wieder. Durch die Kamera meines Handys blickend, lief ich durch die Räume des Hauses und versuchte, die Schönheit des Ortes besser zu erfassen. Vergeblich.

Villa mit Pool Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia
Badezimmer Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia

Ein letztes Mal tauche ich im Pool unter. Die Regenwolken sind inzwischen aufgerissen und ziehen in dicken Bändern über die Spitzen der Pitons. Erste Sonnenstrahlen finden ihren Weg auf das Blätterdach und verwandeln die Luft in eine feuchte Masse. Am liebsten würde ich den ganzen Tag hier im Pool bleiben, Vögel und Pflanzen beobachten und hin und wieder ein frisches Piton-Bier aus der Bar holen. Doch es wird Zeit. Ein Abenteuer wartet auf mich.

Villa mit Pool Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia
Ausblick auf das Meer Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia
Spa im Regenwald Sugar Beach Resort Saint Lucia

Zipline im Morne Coubaril Historical Adventure Park

Mit leichtem Zittern stehe ich wenige Minuten später vor Omiah und Charly, die mir mit geübten Griffen helfen, mein Sicherungsgeschirr und die Karabiner anzulegen. Hin- und hergerissen blicke ich auf den 48 Stufen hohen Startpunkt der Ziplining Strecke. Ich zögere und nehme dankend Omiahs Angebot an, erst am zweiten, ebenerdigen Punkt in die acht Stationen umfassende Strecke einzusteigen. Über verschieden lange Seile geht es für mich von dort an durch den Regenwald. Nach kurzer Zeit verstehe ich auch, dass das Bremsen am besten funktioniert, wenn man sich ganz weit nach hinten lehnt. So sause ich, erstaunlich entspannt, von Baum zu Baum. Unter mir tiefe Schluchten mit Wasser, daneben Mangobäume und Kokosnusspalmen. Zwischen den Ziplines klettern wir immer höher. Dank des Adrenalins zeugt nur noch das Zittern meiner Hände von meiner Höhenangst. Innerlich bin ich komplett ruhig. Ich traue mir sogar die letzte, längste Line zu. Aus dem Regenwald hinaus sause ich über eine große freie Fläche. Mit Blick auf die imposanten Pitons bin ich froh, das Abenteuer gewagt zu haben.

Schild im Morne Coubaril Historical Adventure Park Saint Lucia
Zipline im Morne Coubaril Historical Adventure Park
Zipline im Morne Coubaril Historical Adventure Park Saint Lucia
Zipline im Morne Coubaril Historical Adventure Park Saint Lucia

Auf Saint Lucia gibt es insgesamt drei Ziplining Stationen. Die Tour im Morne Coubaril Estate im Süden soll weniger anspruchsvoll sein, als die Touren in Babonneau im Norden und in Dennery an der Ostküste. Wir waren auf der 75 USD teuren Tour mit zwei Guides unterwegs, die sich um unsere Sicherheit gekümmert haben, uns Mut zusprachen und die Natur erklärten.

Zipline im Morne Coubaril Historical Adventure Park Saint Lucia

Karibik-Flair in Soufrière

Der wieder einsetzende Regen treibt uns zurück ins Auto. Das Adrenalin und die Bewegung vom Vormittag hat hungrig gemacht. So führt uns unser leerer Magen nach Soufriere. In dem kleinen, versteckt gelegenen Restaurant „Fedo´s“ lassen wir uns Rotis, gefüllte Fladenbrote, schmecken.

Rotis im Restaurant Fedo`s in Soufriere
Straßenszene in Soufriere Saint Lucia

Frisch gestärkt bummeln wir durch die ehemalige Hauptstadt Saint Lucias. Putz bröckelt von den Wänden, deren bunte Farbe langsam verblasst. Hier ist nichts für Touristen aufgehübscht. Das ist auch gut so. Überall auf den Straßen herrscht geschäftiges Treiben. Kinder spielen neben einem Hahn, der mit stolz geschwellter Brust seine Hennen über die Straße geleitet, dahinter sitzen junge Männer bei einem Bier am Straßenrand. Ob ich nicht hierbleiben möchte? Wir könnten heiraten! Zusammen sei es doch immer doppelt so schön! Ich lehne ab, auch wenn ich zu gerne Saint Lucia noch länger, noch intensiver erleben würde.

Soufriere Saint Lucia
Soufriere Saint Lucia
Soufriere Saint Lucia
Soufriere Saint Lucia

Mit dem Auto in den Vulkan

Nicht weit vom Sugar Beach entfernt erlebe ich am Nachmittag eines der Highlight der Insel. An den Sulphur Springs brodelt und dampft es aus dem Boden. Beißender Schwefelgeruch liegt in der Luft. Hier wird besonders deutlich, dass ganz Saint Lucia vulkanischen Ursprungs ist. Wir befinden uns am einzigen Drive-In-Vulkan der Welt. Mit dem Auto kann man direkt in die Caldera bis an die dampfenden Schwefelquellen heranfahren. Nachts, wenn kein Eintritt mehr verlangt wird und die Luft nicht mehr so heiß ist, genießen die Einheimischen das Bad, ganz ohne Touristenmassen. Doch auch wir haben Glück. Heute scheint kein Kreuzfahrtschiff im Hafen zu liegen. So haben auch wir die Badebecken ein paar hundert Meter talwärts für uns alleine. In Becken wird hier das kochende, mineralhaltige Wasser des Vulkans aufgefangen. Langsam tauche ich in die heiße, schwarze Brühe und reibe mich mit dem Schlamm ein. Jung soll er machen und schön.

Vulkan Sulphur Springs Saint Lucia
Schlammbad Vulkan Sulphur Springs Saint Lucia

Im Dunkeln ist gut Schnorchel

Nur mit Badesachen und einem notdürftig um die Hüfte gewickelten Handtuch fahren wir zurück zum Sugar Beach. Die Sonne versinkt bereits knallig Pink im Meer, als wir den Strand erreichen. Während die anderen Hotelgäste langsam zum Abendessen gehen, laufen wir über den weichen Sand zur Tauchstation. Zusammen mit zwei Tauchguides aus dem nahen Dorf, wollen wir das dunkle Meer erkunden. Beim Abendessen am Vorabend erzählte Marc der Hoteldirektor, dass er am liebsten Nachts im Meer schnorchelt. Ob wir Lust hätten? Keine Frage. Und so wurde rasch eine Tour organisiert. Ausgerüstet mit Flossen, Taucherbrille, Schnorchel und einer Taschenlampe stapfe ich unbeholfen im Schatten der Pitons ins Wasser. Die anfängliche Unsicherheit verfliegt schnell. An kaum einem Ort fühle ich mich so wohl wie im Wasser. Langsam paddle ich hinaus aufs Meer, immer hinter dem Guide, der mit seiner Taschenlampe auf Tiere deutet. Oktopusse, eine Seeschlange, Hummer, Seegurken und Skorpionfische ziehen langsam an mir vorbei. Plötzlich springt mir etwas gegen den Kopf. Ich entdecke, dass der Schein der Taschenlampe hunderte kleine Seenadeln, die wie silberne Stangen aussehen, angelockt hat. Sie schwimmen dicht unter der Oberfläche und springen bei Berührung davon. Manche landen dabei auch auf mir. Es ist eine spannende Erfahrung. Schade, dass mir die Kälte langsam in die Knochen zieht und mich zur Rückkehr drängt. Zu gerne hätte ich noch weiter die faszinierende Unterwasserwelt, die Nachts so anders ist als am Tag, erkundet.

Sonnenuntergang Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia

Im Sugar Beach kann man den Schnorchelausflug in der Nacht einfach an der Rezeption des Hotels oder am Diving Center buchen.

Im Schokoladen-Paradies auf der Fond Doux Plantation

Am nächsten Morgen stehe ich wehmütig mit Sack und Pack an der Rezeption. Es ist Zeit, sich vom Sugar Beach zu verabschieden. Heute geht es weiter in den Inselnorden. Vorher möchte aber noch etwas Schokolade probiert werden.
Die wartet zusammen mit Eroline Lamontage in der ehemaligen Kakaoplantage Fond Doux Plantation & Resort auf mich. Zusammen laufen wir vorbei an Passionsfrüchten, Granatäpfeln und Ananas durch den riesigen Botanischen Garten. Der vulkanische Boden macht die Insel fruchtbar. Immer wieder zeigt Eroline in das Dickicht der Pflanzen. Dort verstecken sich kleine Häuser aus französischer Besatzungszeit. Überall auf der Insel gerettet und hier wieder aufgebaut. Kurz mache ich es mir in einer der Hängematten gemütlich, die im Wind baumeln und träume von einem Urlaub hier, wo alle Köstlichkeiten einfach auf den Bäumen wachsen und die Kolibris flattern.

Plantagen-Haus Fond Doux Plantation Saint Lucia
Fond Doux Plantation Saint Lucia

Im nahen Labor reicht mir Eroline ein Stückchen Schokolade zum Probieren. Die Schokolade mit 70 % Kakaoanteil wird in kleinen Stückzahlen produziert. Hier kann man auch seine eigene Schokolade herstellen. Dafür fehlt mir heute aber leider die Zeit. Stattdessen zeigt mir Clinton, wie die Kakaobohnen geröstet und getrocknet werden und führt den traditionellen Kakaotanz „Cocorina“ vor. In einem alten Metalltrog wirbelt er die fermentierten Kakaobohnen durcheinander. Die so mit den Füßen polierten Bohnen werden anschließend geröstet.

Schokolade Fond Doux Plantation Saint Lucia
Schokoladen-Tanz Fond Doux Plantation Saint Lucia

Wanderung auf dem Tet Paul Nature Trail

Nur eine kurze Fahrt später stehen wir am Tet Paul Nature Trail. Der Pfad wurde von der Dorfgemeinschaft angelegt und gepflegt. Und so kommt auch das Eintrittsgeld direkt der Gemeinschaft zugute. Nach einer kurzen Einweisung unseres Guides laufen wir zur Kassavahütte, wo wir Erzählungen zum früheren Leben auf Saint Lucia lauschen. Weiter geht es über einen schmalen aber gut begehbare Weg langsam den Berg hinauf. Die Sonne scheint jetzt in der Mittagszeit unbarmherzig heiß vom Himmel. Immer wieder bleibe ich, um die kleinen Schilder zu lesen, die die Pflanzen am Wegesrand erläutern und bin froh über die kurzen Verschnaufpausen. Ich passiere Bananen, Maracuja, Tomaten, verschiedenen Heilpflanzen und Ananas und stehe plötzlich vor einer Treppe. Ein Schild weist die Stufen als „Stairs to heaven“ aus. Oben angekommen, eröffnet sich ein atemberaubender Rundumblick. Vor mir liegen die Pitons, die ich das erste Mal vor strahlend blauem Himmel sehe. Weiße Streifen hinterlassend, ziehen Segelboote über das Meer, dessen Blau sich irgendwo im Himmel verliert. Ich blicke hinunter auf den Sugar Beach und die Jalousie Bucht, sauge das tiefe Grün des Regenwaldes auf und träume von einem Häuschen hier oben in den Bergen.

Schild Tet Paul Nature Trail Saint Lucia
Stairway to heaven Tet Paul Nature Trail Saint Lucia
Ausblick auf Pitons Tet Paul Nature Trail Saint Lucia

Anse La Raye-Wo die Zeit langsamer vergeht

Kurve um Kurve schrauben wir uns am Nachmittag langsam in Richtung Norden. Der Weg, den ich bei der Ankunft nur im Dunkeln gesehen habe, liegt nun malerisch vor mir, was leider nicht verhindern kann, dass mir erneut schlecht wird.

Dankbar registriere ich, dass David den Bus am Strand stoppt. Wir sind in Anse La Raye, dessen Name auf die Stachelrochen zurückgeht, die hier früher in der Bucht lebten, erklärt er, während ich aus dem Bus klettere. Vor mir befinden sich ein paar Straßenstände, dessen Besitzer aufgeregt über die unerwartete potenzielle Kundschaft, winken. Mich zieht es aber an den Strand. Malerisch liegen hier Fischerboote im Sand, daneben alte Netze. Andere Touristen sehe ich keine. Mit den Füßen im Wasser laufe ich parallel zum Dorf und treffe auf einen alten Mann, der mich ein Stück begleitet. Man sieht ihm die harte Arbeit und wohl auch den einen oder anderen Joint zu viel an. Robert spricht ein paar Brocken Deutsch und freut sich, dass ich mich mit ihm unterhalte. „Ja, schön ist es hier und ja in Berlin stand eine Mauer. Stimmt, gut, dass die verschwunden ist“. Er begleitet mich zurück zum Bus und besteht darauf, dass ich ein Foto von ihm mache, bevor er zum Abschied winkt.

Fischerboot Anse La Raye Saint Lucia
Fischerboot Anse La Raye Saint Lucia

Karibik in modern: Marigot Bay

Der komplette Kontrast zu Anse La Raye, wo die Zeit deutlich langsamer zu vergehen schien, erwartet mich weiter im Norden. Von oben scheint Marigot Bay geradezu paradiesisch. Im dichten Grün des Regenwaldes versteckt sich eine kleine Bucht, in der schiefe Palmen über das Türkise Wasser ragen. Kein Wunder, dass hier auch Szenen für Fluch der Karibik gedreht wurden.

Blick auf Marigot Bay Saint Lucia

Bei näherer Betrachtung entpuppt sich Marigot Bay als Touristenmagnet. Keine Spur mehr vom gemütlichen und rustikalen Karibikcharme, der mir in Anse La Raye so gefiel. Stattdessen wirkt alles glattgebügelt und für die Touristen aufpoliert. Karibik light.

Fischerboot Marigot Bay Saint Lucia

Zu Gast im Pink Plantation House

Kurz vor Castries weichen wir für einen kurzen Stopp von der Route ab. Immer wieder hatte uns Elke in den letzten Tagen vom Pink Plantation House erzählt. Nun erblicke ich zum ersten Mal das knall Pink gestrichene Plantagenhaus, das sich in einem wunderschönen tropischen Garten versteckt. Die Künstlerin Michelle Elliot stellt hier Siebdrucke und Keramik her. Nachdem ich mir die Werkstatt angeschaut habe, erstehe ich im kleinen Verkaufsraum einen der Drucke. Leider bleibt heute keine Zeit mehr für ein kühles Getränk im Restaurant. Zu weit ist der Weg, der noch vor uns liegt. So werfe ich nur einen schnellen Blick auf die atemberaubende Aussicht, die sich von der Terrasse eröffnet, bevor ich wieder in den Bus steige.

Pink Plantation House Saint Lucia
Pink Plantation House Saint Lucia
Pflanze Pink Plantation House Saint Lucia
Werkstatt Pink Plantation House Saint Lucia

Tauchen für Anfänger: Snuba-Diving

Nachdem ich am Abend wie ein Stein in das Bett des Windjammer Landing gefallen bin, führt mich der Weg am Morgen nach Pigeon Island. Dort wo in den kommenden Jahren ein Delfinarium entstehen soll, gehen wir heute tauchen. Während ich noch hoffe, das die Insulaner mit ihren Protesten gegen das Delfinarium und für den Nationalpark Erfolg haben werden, erreichen wir den Strand. Hier liegen bereits die Tauchutensilien für uns bereit. Beim Snuba-Tauchen möchte ich heute am Tag die Unterwasserwelt erkunden. Dabei befindet sich die Sauerstoffflasche auf einem kleinen Schlauchboot an der Meeresoberfläche. Geatmet wird über einen langen Schlauch, der mit der Flasche verbunden ist. Nach einer kurzen Einweisung, bei der wir das Atmen unter Wasser üben und lernen, wie wir die Brille und das Mundstück von Wasser befreien können, tauchen wir unter. Wir treffen auf kleine Fische, ein Seepferdchen und Seesterne, sehen aber bedeutend weniger, als bei unserem Nachtschnorchel-Ausflug. Stattdessen genieße ich es schwerelos durch das Wasser zu gleiten und nehme mir mal wieder vor, einen Tauchschein zu machen. Immer wieder vergewissert sich unser Guide mit Handzeichen, ob es uns gut geht. Mir geht es super. Wie sollte es auch anders sein, hier auf Saint Lucia?

Snuba-Diving auf Pigeon Island Saint Lucia

Werbung (Affiliate Links)

Welchen Reiseführer für Saint Lucia?

Die Reiseführerauswahl für Saint Lucia ist stark begrenzt. Deutsche Reiseführer schneiden die Insel meist nur kurz an und bieten wenige Informationen. Am besten gefällt mir der englischsprachige Reiseführer 101 Things To Do And Places To See In Saint Lucia der neben den Highlights auch unbekanntere Plätze, Strände und Sehenswürdigkeiten verrät.

Gut zu Wissen

Anreise

Von Frankfurt fliegt Condor wöchentlich direkt nach Fort-de-Franze auf Martinique. Von dort kann man entweder mit der Fähre in anderthalb Stunden oder mit dem Flieger (20 Minuten mit Air Caraïbes) nach Castries auf Saint Lucia gelangen. Als Alternative bietet sich die Verbindung von British Airways über London nach Saint Lucia an.

Währung

Auf Saint Lucia kann man mit dem ostkaribischen Dollar oder dem Dollar bezahlen

Sprache

Englisch ist die Amtssprache, Patois wird als Umgangssprache gesprochen

Inselhopping

Eine Reise nach Saint Lucia kann man ohne Probleme mit einem Besuch auf Martinique, St. Vincent und die Grenadinen, Barbados oder Dominica kombinieren.

Ich habe Saint Lucia mit Uwa, Elke, Farina und Madlen bereist. Ihre Saint-Lucia-Geschichten verstecken sich hinter den Links.

Strand mit Blick auf Pitons Hotel Sugar Beach Resort Saint Lucia

Teile diesen Beitrag auf Pinterest:

Pinterest Grafik Saint Lucia Sehenswürdigkeiten und Tipps
Laura Schneider erkundet geheimnisvolle Orte

Immer auf der Suche nach geheimnisvollen Orten …

Autorin
Laura Schneider

Laura Schneider ist das Gesicht hinter Herz an Hirn. Sie schreibt über Herzensdinge. Dinge die man leider viel zu oft verpasst, weil man zu viel über sie nachdenkt, sie einem zu groß, zu peinlich oder zu anstrengend erscheinen. Das sind aber genau die kleinen Alltagsabenteuer die glücklich machen und einem einen wohligen Schauer über den Rücken jagen. Mit „viel Spaß inner Backe“ macht sie sich auf die Suche nach dem Glück. Das findet sie auf Reisen, in gutem Essen, beim Werkeln oder Lesen.